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Trampolin auch bei Arthrose in den Knien?

TrampolineArthrose ist eine Erkrankung, die meist im Alter auftritt und für starke Schmerzen in den Gelenken führen kann. Gerade im Knie schränkt sie die Bewegungsfreiheit der betroffenen Personen stark ein. Wer sich aber gerne sportlich betätigt hat spätestens jetzt ein Problem, da das Knie nicht mehr so mitmachen möchte, wie bisher. Beim Training mit dem Trampolin stellt sich deshalb auch schnell die Frage, ob dieses nicht lieber aufgegeben werden soll. Man kann mit Arthrose aber auch Sport treiben und das Trampolin ist im Grunde eine gelenkschonende Möglichkeit.

Was ist eine Arthrose?

Trampolin auch bei Arthrose in den Knien?Die Arthrose ist ein Gelenkverschleiß, der sich oftmals erst im Alter zeigt oder aber bei Menschen auftritt, die Ihre Gelenke stark überbeanspruchen. Die Knorpelmasse zwischen den Gelenken baut sich ab und die Gelenke beginnen bei jeder Bewegung zu scheuern. Dabei löst die Erkrankung nicht nur Schmerzen in den Gelenken aus, sondern sorgt auch für typische Knackgeräusche beim Bewegen. Auch ist die Bewegung eingeschränkt. Neben medikamentöser Behandlung können auch Spritzen helfen. Einzige Lösung für dauerhafte Schmerzfreiheit ist aber meist das Einsetzen eines künstlichen Gelenks.

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Je zeitiger eine Arthrosebehandlung erfolgt umso besser sind die Chance Spätfolgen zu verhindern. Zum Vorbeugen gehört aber auch, die Gelenke nicht mehr übermäßig zu belasten. Diese ist vor allen Dingen beim Sport wichtig, weshalb Arthrosepatienten in der Regel mit dem Lauftraining aufhören müssen. Das ist jedoch kein Grund dafür keinen Sport mehr zu treiben, es kommt nur darauf an, dass er gelenkschonend ist. Hierzu zählt neben Schwimmen auch das Training auf dem Trampolin.

Welche Wirkung hat das Training auf dem Trampolin?

Wenn Sie auf einem Trampolin trainieren, stärken Sie nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Muskulatur und den Lymphfluss. Die Koordination wird verbessert und die Knochen gestärkt. Deshalb schwören auch viele Ärzte auf das Trampolin. Während ein gesunder Mensch sich richtig auspowern kann, ist es ratsam das Training mit Arthrose in den Knien langsam anzugehen.

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Hier kommt es ganz darauf an, dass die Gelenke nicht zu sehr beansprucht werden. Deshalb raten viele Mediziner am Anfang dazu, nur leicht auf und ab zu schwingen und die Sprünge erst später einzubauen. Auch gilt es natürlich darauf zu achten, was für Sie als angenehm empfunden wird. Sobald Schmerzen im Knie auftreten, ist deshalb eine Pause einzulegen, damit die Gelenke nicht überbeansprucht werden.

Übungen, die Sie auch mit Arthrose machen können

Achten Sie beim Training stets auf Ihre Gelenke und darauf, dass Sie einen guten Halt haben. Stürze vom Trampolin können böse enden, weshalb ein zu ausgelassenes Hüfen in Ihrem Fall nicht sinnvoll wäre.

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Übung  Erklärung
Leichtes Treten Stellen Sie sich auf das Trampolin und treten Sie lediglich auf der Stelle. Das Training ist deshalb nicht uneffektiv, da Sie dennoch das Gleichgewicht halten müssen. Auch werden die Muskeln der Beine beansprucht, was sehr gut ist. Durch das Treten alleine belasten Sie die Knie nicht zu sehr.
Schwingen Stellen Sie sich mit beiden Beinen auf die Sprungmatte und schwingen Sie lediglich auf und ab ohne die Füße von der Matte zu bewegen. Auch hier geht es um die Schulung des Gleichgewichts und ganz nebenbei beanspruchen Sie die Muskulatur. Die Knie werden durch das Schwingen zwar beansprucht, aber die Gelenke reiben nicht aufeinander.
Hüpfen Hüpfen Sie mit beiden Beinen in die Luft und knicken Sie die Knie dabei nicht ab. Sie können auch gerne leichte Luftkrätschen machen. Achten Sie aber dabei, dass Ihre Beine beim Aufkommen auf die Sprungmatte immer gerade sind. So ist die Belastung auf die Knie relativ gering.

Tipp: Lassen Sie sich das perfekte Training von einem Sportmediziner zeigen. Dieser wird Ihnen viele Übungen beibringen, die Sie mit Arthrose in den Knien problemlos machen können.

Das richtige Trampolin finden

Es gibt die verschiedensten Trampolinarten auf dem Markt. Hier kommt es ganz darauf an, wie viel Geld Sie investieren möchten und welcher Platz Ihnen zur Verfügung steht. Eine gute Wahl sind Trampoline für die Wohnung, die vorne einen Haltegriff haben. Diese sorgen dafür, dass Sie sich während des Trainings festhalten können und so ein Sturz verhindert wird. Auch gibt es spezielle Modelle für Menschen mit Arthrose. Diese haben eine spezielle Federung, welche weicher und somit schonender für die Gelenke ist.

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Richtige Sporttrampoline haben meist eine sehr harte Federung, damit Sie möglichst hoch springen können und die Muskulatur beanspruchen. Für Menschen mit Arthrose in den Knien sind diese nur bedingt geeignet, da durchaus eine harte Wucht auf die Gelenke ausgeübt wird, wenn Sie wieder auf der Sprungmatte landen.

Steigen Sie das Training aber übertreiben Sie es nicht

Beginnen Sie mit dem Training langsam und vorsichtig. Achten Sie ganz genau darauf, was Ihre Gelenke machen und hören Sie beim Schmerzen sofort auf. Sollten die Schmerzen plötzlich sehr stark auftreten, suchen Sie einen Arzt auf, um Verletzungen auszuschließen. Auch ist es ratsam vor dem Training mit einem Arzt zu sprechen und sich seine Zusage für das Training mit dem Trampolin zu holen.

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Der Einstieg erfolgt langsam, kann aber gesteigert werden, wenn Sie merken, dass es Ihnen gut tut. Steigern Sie die Intensität aber nur so weit, wie es für Ihre Gelenke machbar ist.

Vor- und Nachteile des Trainings mit dem Trampolin bei Arthrose

  • schont die Gelenke
  • strafft die Muskulatur
  • lindert Schmerzen
  • nicht für jeden Menschen mit Arthrose möglich
  • orthopädische Modelle haben einen hohen Preis

Suchen Sie eine orthopädische Sportgruppe auf

Das Training in der Gruppe macht mehr Spaß, und wenn auch noch ein Sportmediziner dabei ist, der alles überwacht, kann nicht viel schief gehen. Haben Sie die Zeit und die Möglichkeit trainieren Sie regelmäßig in einer orthopädischen Sportgruppe mit Gleichgesinnten. Das macht Freude, Sie können sich austauschen und werden so trainiert, wie es Ihr gesundheitlicher Zustand zulässt.

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Hinweis: Treten während des Trainings Probleme oder Schmerzen auf, kann der Sportmediziner eingreifen und Sie auch auf eventuelle Haltungsfehler hinweisen.

Sie gehören wegen der Arthrose nicht zum alten Eisen, müssen sich nur ein wenig einschränken und auf Ihre Gelenke hören. In Verbindung mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, einer Gewichtsreduktion und schonender Bewegung mit Muskelaufbau bleiben Sie aber fit. Manche Menschen schaffen es sogar, die Beschwerden dadurch soweit zu beheben, dass Sie um ein künstliches Gelenk herumkommen und wieder ein relativ aktives Leben führen.

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