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Ergometer Bremssysteme in der Übersicht

Ultrasport FitnessgeräteWenn Sie sich einen Heimtrainer kaufen möchten oder ein Fitness Studio besuchen, werden Sie eine Reihe von unterschiedlichen Trainingsgeräten vorfinden können. All die Fitnessgeräte müssen generell dafür genutzt werden können, dass Sie Ihre eigene Fitness steigern können. Dafür muss ein gewisser Widerstand beim Training entstehen. Damit dieser Widerstand aber auch entstehen kann, muss im Gerät ein sogenanntes Bremssystem eingebaut sein. Das Bremssystem regelt die Intensität des Trainings und kann auf unterschiedliche Weisen wirken. Welche Bremssysteme es gibt und wann Sie welches Bremssystem vorfinden, können Sie in einem Testbericht nachlesen oder im folgenden Ratgeber einsehen.

Was ist ein Bremssystem bei einem Ergometer?

Ergometer Bremssysteme in der ÜbersichtErgometer arbeiten allesamt nach einem ähnlichen Prinzip. Mittels eigener Körperbewegungen werden Widerstände angesprochen, die wiederum gegen die eigene Bewegung arbeiten. Somit wird ein Trainingswiderstand erzielt, der wiederum für den Erfolg zuständig ist. Ob Sie ein Fahrrad-Ergometer verwenden, zum Crosstrainer greifen oder doch ein Liegeergometer nutzen ist völlig unerheblich. All diese Ergometer arbeiten mit einem Bremssystem. Das Bremssystem kann bei einem Crosstrainer in der Schwungmasse verbaut sein, kann aber auch innerhalb der Pedale vom Fahrrad-Ergometer verbaut sein. Wichtig ist nur, dass das Bremssystem verwendet wird.

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Die Bremssysteme werden allgemein in Ergometern verbaut. Das bedeutet, dass Sie Bremssysteme nicht nur im Heim-Fahrrad finden, sondern auch im

Letzteres muss dann allerdings als Laufband gestaltet sein, bei dem Sie den Antrieb über die eigene Muskelkraft durchführen. Galt dies früher als modern, werden heut meist angetriebene Laufbänder verwendet. Doch gibt es durchaus Laufbänder, die konkav geformt sind, wodurch Sie mit eigener Muskelkraft eine Bewegung erzeugen können. Diese Modelle arbeiten dann auch mit einem Bremssystem. Welches hier verwendet wird, hängt wiederum vom Hersteller ab.

Tipp: Letztlich gibt es im Online Shop aber eine große Auswahl an Herstellern, Modellen und auch verwendeten Bremssystemen.

Welche Bremssysteme gibt es?

In den vergangenen Jahren hat es zahlreiche Versuche gegeben, um den Widerstand am Trainingsgerät optimal einstellen zu können. Wurden früher noch richtige Gewichte als Widerstand eingesetzt, haben sich heutzutage zwei große Systeme durchsetzen können. Das Magnetbremssystem wird gerade bei günstigen Modellen gern verwendet, während die Induktionsbremse in den Luxus-Sektor gehört. Beide Bremssysteme haben Vor- und Nachteile in der Praxis. Welche das sein können, sehen Sie ganz genau in einem separaten Testbericht. Gerade wenn Sie sich ein spezielles Trainingsgerät kaufen wollen, werden Sie bei Crosstrainern, Fahrrädern oder Liegeergometern genaue Erfahrungsberichte und Testberichte anderer Käufer und Experten finden – ein Blick kann sich lohnen!

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Wie funktioniert das Magnetbremssystem?

Das Magnetbremssystem ist ein besonders beliebtes Bremssystem, welches seit vielen Jahren zum Standard im Bereich der Heimtrainer gehört. Die Magnetbremse arbeitet – wie der Name vermuten lässt – mit einem eingebauten Dauermagneten. Der Dauermagnet wird über einer Schwungscheibe platziert, die mittels Pedale oder anderen Dingen angetrieben wird. Die Schwungscheibe ist metallisch und wird durch die Kraft vom Magneten gebremst. Wenn Sie jetzt die Watt-Anzahl am Sportgerät erhöhen, erhöht sich auch der Widerstand vom Magneten. Die Folge? Sie müssen intensiver treten, um einen Trainingseffekt zu erzielen. Die Magnetscheibe berührt die Schwungscheibe zu keinem Moment. Das führt dazu, dass die Magnetbremse verschleißfrei arbeiten kann. Sie werden also ein Trainingsgerät auch nach vielen Jahren noch problemlos einsetzen können. Allerdings hat eine Magnetbremse laut einiger Testberichte auch Nachteile. Die Magnetbremssysteme erlauben zwar ein Bremsen vom Trainingsgerät, allerdings können Sie die Intensität vom Training nur ungenau einstellen. Die Watt-Werte am Trainingscomputer können zwar genau eingetippt und ausgewählt werden, doch ist die Umsetzung nicht präzise genug, um mit einer Induktionsbremse mithalten zu können. Wer also den eigenen Belastungslevel genau kontrollieren möchte, sollte daher eher zu einer Induktionsbremse greifen.

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Tipp: Der große Vorteil besteht aber darin, dass die Preise solcher Magnetbremsen sehr gering ausfallen. Sie können ein Ergometer mit Magnetbremse günstig kaufen – gerade wenn Sie sich Angebote im Online Shop im Sale betrachten.

Wodurch zeichnet sich ein Induktionsbremssystem aus?

Die Induktionsbremse wird auch als Wirbelstrombremse bezeichnet. Auch hier arbeitet ein Ergometer wieder mit einem eingebauten Magneten. Während der Magnet bei der Magnetbremse aber als Dauermagnet gestaltet ist, wird hier eine Spule im Inneren elektrisiert. Durch die elektrische Spule entsteht ein Magnetfeld, welches dann wieder auf die gleiche Weise arbeitet, wie ein Dauermagnet. Die Schwungscheibe im Inneren wird durch das magnetische Feld abgebremst und Sie können den Widerstand am Sportgerät einstellen. Im Vergleich zum Magnetbremssystem ist die Induktionsbremse nicht nur laufruhig, sondern geräuschfrei. Auch ein Verschleiß kann sich an dieser Induktionsbremse nicht abzeichnen, denn auch hier berühren sich keine Bauteile. Mechanischer Verschleiß ist also ausgeschlossen.

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Der Widerstand im Inneren wird durch eine Induktionsspule geregelt. In der Praxis bedeutet das, dass Sie die Widerstände exakt einstellen können. So können Sie Ihren Belastungslevel genau definieren und erhalten einen präzisen Einblick in Ihren Trainingsstand. Zudem muss gesagt werden, dass die Magnetbremssysteme ab einem gewissen Widerstand an ihre Grenzen gelangen. Mit einer Induktionsbremse lassen sich weitaus höhere Widerstände erreichen. Somit wird die Induktionsbremse vor allem für Profisportler interessant. Der große Nachteil der Induktionsbremse ist aber der Preis. Unter 700 Euro lassen sich nur schwer gute Induktionsbremssysteme in Ergometern finden. Wer damit aber kein Problem hat, wird mit der Induktionsbremse oder Wirbelstrombremse die Luxus-Ausführung erhalten!

Der abschließende Vergleich

Vor- und Nachteile der Magnetbremssysteme Vor- und Nachteile der Induktionsbremse
  • laufruhig
  • verschleißfrei
  • Wechsel der Widerstände möglich
  • Belastungslevel nicht präzise zu definieren
  • geräuschfrei
  • verschleißfrei
  • präzise Einstellung der Widerstände
  • sehr hohe Widerstände möglich
  • hoher Anschaffungspreise

Der Außenseiter – die Riemenbremse

Die Riemenbremse ist ein altes Relikt, welches Sie heute eigentlich nur noch bei gebrauchten Crosstrainern oder Fahrrädern für den Heimgebrauch finden. Während die Magnetbremsen und Induktionsbremsen verschleißfrei arbeiten, arbeiten hier noch mechanische Abläufe im Hintergrund. Mittels sogenannter Keilriemen werden Bewegungen gestoppt oder stark abgebremst, was wiederum für den Trainingswiderstand sorgt. Die Riemenbremsen arbeiten mechanisch, was wiederum bedeutet, dass es auch einen mechanischen Verschleiß gibt. Die Bremsen können nach einiger Zeit an Wirkung verlieren und die Riemen müssen zudem regelmäßig ausgetauscht werden. All diese Probleme wurden mit den zuerst genannten Bremsen behoben. Dennoch gehört die Riemenbremse in die Kategorie der Bremssysteme, denn es gibt durchaus noch ältere Heimtrainer, die hiermit arbeiten. Aber es kann schwierig sein, die richtigen Zubehörartikel zu finden.

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