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Crosstrainer Schwungmasse – worauf ist zu achten?

Bowflex FitnessgeräteDer Crosstrainer gehört zu den beliebtesten Sportgeräten auf dem Markt. Neben dem Laufband und dem Fahrrad-Ergometer ist der Crosstrainer am weitesten verbreitet. Wieso gibt es aber Modelle, bei denen die Schwungmasse vorne ist und einige Geräte haben die Schwungmasse im hinteren Bereich? Durch die Veränderung der Schwungmasse können unterschiedliche Trainingsbereiche angesprochen werden. Welche das sind und worauf Sie bei einem Crosstrainer genau achten müssen, sehen Sie in den folgenden Zeilen vom Ratgeber. Dort finden Sie dann auch einige Tipps, die es bei einer Schwungmasse einzuhalten gilt.

Was ist eine Schwungmasse?

Crosstrainer Schwungmasse – worauf ist zu achten?Die Schwungmasse ist das Herzstück eines Crosstrainers, denn über die Schwungmasse wird der Bewegungsablauf abgewickelt. Wenn Sie sich einen klassischen Crosstrainer anschauen, dann werden Sie eine Schwungmasse finden, die auf dem ersten Blick wie ein flacher Zylinder aussieht, der aufgestellt wurde. An diesem Zylinder befinden sich links und rechts Streben, die dann mit einer weiteren vertikalen Strebe zu den Armgriffen führen. An den horizontalen Streben befinden sich Fußstützen, auf denen Sie Ihre Füße beim Training absetzen. Die vertikalen Streben haben Handgriffe, die ebenfalls genutzt werden. Wenn Sie jetzt eine gehende Bewegung ausführen, wird die Schwungmasse angetrieben, die dann wiederum die Intensität vom Trainingsgerät bestimmt.

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Die Schwungmasse ist für den gleichmäßigen Bewegungsablauf zuständig und wird im Online Shop oder im Fachhandel gern mit einer Kilogramm-Angabe versehen. Somit wissen Sie im Vorfeld, wie stark das Gerät zum Training genutzt werden kann. Ob Sie hier ein Gerät mit hohem Gewicht oder geringem Gewicht verwenden, liegt letztlich an Ihrer Trainingsstufe.

Die Schwungmasse ist also letztlich das wichtigste Gut in einem Crosstrainer. Ohne eine Schwungmasse kann dieser nicht genutzt werden. Daher sollten Sie auch beim Kauf darauf achten, dass die Schwungmasse passend verarbeitet ist!

Wie arbeitet eine Schwungmasse?

Die Funktionsweise einer Schwungmasse ist einfach erklärt.

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  • Dabei ist noch zu sagen, dass ein Crosstrainer auch immer ein bestimmtes Bremssystem besitzt. Das Bremssystem ist dafür da, dass der eigene Widerstand erhöht werden kann. Denn wenn kein Bremssystem vorhanden wäre, dann würden Sie lediglich die Schwungmasse in Bewegung bringen, aber keinen Trainingseffekt merken.
  • Die Pedale sind bei einer Schwungmasse nicht im Zentrum angebracht, sondern an den Außenlinien. Das gleiche Prinzip wird auch bei Fahrradpedalen verwendet. Wenn Sie die Pedale von oben nach unten drücken, üben Sie Kraft auf die Schwungmasse aus und drücken die Pedale nach unten. Am unteren Punkt ist der Schwung und die Kraft wieder verloren und die Schwungmasse ist dann dafür zuständig, die verlorene Kraft auszugleichen, damit die Pedalen auch wieder nach oben wandern. Das gelingt nur, wenn ein gewisses Gewicht vorhanden ist, welches die Pedale wieder nach oben drückt.
  • Erst mit steigender Intensität kann die Ausdauer geschult werden. Und hierfür muss ein Bremssystem genutzt werden.

Welche Bremssysteme gibt es?

Im Bereich der Bremssysteme haben sich einige Vertreter profilieren können. Es gibt beispielsweise das Magnetbremssystem. Dieses System kann manuell oder elektrisch gebremst sein. Ein Stellrad oder ein Stellmotor ist dafür zuständig, die Schwungmasse um einen gewissen Prozentsatz zu bremsen. Dabei kann gesagt werden, dass manuelle Bremssysteme meist sehr günstig in der Anschaffung sind, allerdings auch den Nachteil haben, dass Sie hier meist keine geeichte Bremsleistung haben. Wenn Sie also gezielt trainieren wollen und ein Freund von Zahlen und Daten sind, ist die manuelle Bremse nicht die richtige Bremse für Sie. Aber auch die elektronische Bremse kann diesen Wert nicht immer erfüllen.

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Alternativ dazu gibt es dann die Induktionsbremssysteme. Diese werden gern auch als Wirbelstrombremssysteme bezeichnet. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Schwungmasse durch ein Magnetfeld gebremst wird. Während die Magnetbremssysteme leise zu hören sind, arbeitet die Induktionsbremse völlig geräuschfrei. Sie ist zudem auch wesentlich präziser, was die Induktionsbremse zu einer interessanten Alternative in hochwertigen Geräten macht. Gerade die teuren Crosstrainer von Sportstech, Technogym oder anderen Marken setzen oft auf Induktionsbremssysteme.

Produkt Crosstrainer
Wichtige Bauteile Schwungmasse, Bremssysteme, Pedale, Griffe, Display
Arten der Bremssysteme Manuelle Magnetbremsen, elektronische Magnetbremsen, Induktionsbremsen

Welches Gewicht sollte die Schwungmasse haben?

Das Gewicht der Schwungmasse mag im ersten Moment für die Intensität des Trainings wichtig erscheinen. Allerdings ist es in der Praxis so, dass nicht die Schwungmasse für die Intensität wichtig ist, sondern die Bremse. Daher sollten Sie bei einer Schwungmasse nicht auf den eigenen Trainingsstand achten, sondern auf die Empfehlungen der Hersteller und Profi. Eine Schwungmasse ist dafür da, dass der Bewegungsablauf flüssig ist. Ist die Schwungmasse zu leicht, wirkt das Training abhakt und Sie bekommen das Gefühl, dass Sie bei der Bewegung ständig stoppen – auch wenn es nur wenige Millisekunden sein sollten. Je höher das Gewicht ist, desto fließender ist die Bewegung. Allerdings sollten auch keine Modelle mit 30 Kilogramm verwendet werden, denn dann kann es sein, dass Sie die Schwungmasse praktisch überholt. Haben Sie den oberen Umkehrpunkt mit den Pedalen erreicht und treten Sie die Pedale runter, könnte die Schwungmasse schneller werden, als Sie es mit Ihren Füßen schaffen – die Schwungmasse überholt Sie also.

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Tipp: Schauen Sie sich verschiedene Testberichte und Erfahrungen an, dann werden Sie sehen, dass bei einem Crosstrainer ein Gewicht zwischen 18 und 20 Kilogramm genutzt werden sollten. Bei einem Ellipsentrainer hingegen reichen oft schon 10 Kilogramm.

Wodurch zeichnen sich Ellipsentrainer aus?

Sind Ellipsentrainer nicht die gleichen Trainingsgeräte, wie es Crosstrainer sind? Im Internet oder im Shop kann oft der Eindruck entstehen, denn viele Menschen nutzen beide Begriffe als Synonyme. Tatsächlich sind es aber zwei unterschiedliche Trainingsgeräte. Sie arbeiten zwar beide mit einer Schwungmasse, doch ist die Schwungmasse beim jeweiligen Produkt unterschiedlich angeordnet. Die Schwungmasse beim Crosstrainer befindet sich hinten, während der Ellipsentrainer die Schwungmasse vorn angebracht hat. Dadurch kann gesagt werden, dass der Ellipsentrainer eine fließende Bewegung erlaubt, während der Crosstrainer im direkten Vergleich etwas stockt. Allerdings ist der Preis vom Ellipsentrainer in der Praxis oft höher, als wenn Sie sich einen Crosstrainer kaufen würden. Bei der Schwungmasse ist zu sagen, dass die Ellipsentrainer generell etwas leichter vom Gewicht her sind, allerdings oft voluminöser verbaut sind. Das liegt an der Positionierung der Schwungmasse und der Umsetzung der Bewegungsabläufe mittels der Stangen und Streben.  Welches Gerät Sie letztlich bestellen, liegt an Ihnen. Schauen Sie sich einen Testbericht genau an, bevor Sie dann Ihren persönlichen Testsieger bestellen!

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